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Alternative

Als weitere Alternative zu gegenwärtig eingesetzten Methoden der Stromerzeugung wird die kontrollierte Kernfusion diskutiert. Die öffentliche Wahrnehmung dieses Themas ist erstaunlich gering. Als die EU-Kommission unlängst bei den Mitgliedsstaaten beantragte, ihren Kostenanteil am internationalen Gemeinschaftsprojekt ITER von 2,7 auf 7,2 Mrd. Euro zu erhöhen, erregte dies nur geringe öffentliche Aufmerksamkeit. Kernfusion hat mit herkömmlichen Kernkraftwerken, in denen schwere Atomkerne gespalten werden, übrigens nicht das Geringste zu tun.

Hier werden Wasserstoffatome (Deuterium und Tritium) zu Helium fusioniert, die Brennstoffe sind also deutlich ungefährlicher als das in Kernkraftwerken verwendete Uran. Grundsätzlich verfügt die Kernfusion über das Potential einer nahezu unerschöpflichen Energiequelle. Was sie bei der Diskussion über die zukünftige Stromversorgung momentan relativ irrelevant erscheinen lässt, sind die nach wie vor ungelösten technischen Probleme. Schon vor mehr als 30 Jahren wurde prognostiziert, dass erste serienreife Reaktoren in ca. 50 Jahren, also etwa im Jahr 2020, zur Verfügung stehen würden. Mittlerweile wird dies für das Jahr 2050 vorhergesagt. Das ist schlicht und einfach zu spät. Wenn die europäischen CO2-Reduktionsziele erreicht werden soll, muss zu diesem Zeitpunkt die Umstellung auf eine weitgehend CO2-freie Stromversorgung bereits abgeschlossen ein.

Kernfusion als Alternative?

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, wird von der EU eine weitere Massnahme der Stromerzeugung erprobt: Strom durch kontrollierte Kernfusion, angeblich eine nahezu unerschöpfliche Energiequelle.

Post Date: 25-11-2010 | Full Story

Weitere Aspekte

Neben der Gewinnung der Energie durch umweltschonende Maßnahmen ist aber auch die Reduktion des Energieverbrauchs eine entscheidende Rolle. Einiges kann durch technische Maßnahmen erreicht werden.

Post Date: 21-10-2020 | Full Story