Als
weitere Alternative zu gegenwärtig eingesetzten Methoden der
Stromerzeugung wird die kontrollierte Kernfusion diskutiert. Die
öffentliche Wahrnehmung dieses Themas ist erstaunlich gering.
Als die EU-Kommission unlängst bei den Mitgliedsstaaten
beantragte, ihren Kostenanteil am internationalen Gemeinschaftsprojekt
ITER von 2,7 auf 7,2 Mrd. Euro zu erhöhen, erregte dies nur
geringe öffentliche Aufmerksamkeit. Kernfusion hat mit
herkömmlichen Kernkraftwerken, in denen schwere Atomkerne
gespalten werden, übrigens nicht das Geringste zu tun.
Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, wird von
der EU
eine weitere Massnahme der Stromerzeugung erprobt: Strom durch
kontrollierte Kernfusion, angeblich eine nahezu
unerschöpfliche
Energiequelle.
Neben der Gewinnung der Energie durch umweltschonende Maßnahmen ist aber auch die Reduktion des Energieverbrauchs eine entscheidende Rolle. Einiges kann durch technische Maßnahmen erreicht werden.