Weltweit wächst der Bedarf
an Energien der unterschiedlichsten Arten stetig an, und der
Ausstoß an CO2 ist fast nicht zu bremsen. Umdenken muss
einsetzen und hat teilweise schon begonnen.
Die Entdeckung und Nutzung erneuerbarer Energien ist
unumgänglich.
Eine sehr gute Alternative zu Erdöl, Erdgas und Kohle stellt
das Biogas dar. Anders als die fossilen Brennstoffe sind die Vorkommen
nicht begrenzt.
Neben der Solar-, Wind- und Wasserenergie, stehen die zur Produktion
von Biogas notwendigen Rohstoffe unbegrenzt zu Verfügung, denn
sie gehören zu den nachwachsenden Stoffen.
Biogas entsteht je nach Produktionsart aus 50 bis 70 Prozent aus
Methangas. Dazu werden in speziell entwickelten Anlagen organische
Stoffe vergoren, und das Biogas wird freigesetzt. Unterhalten werden
solche Produktionsstätten zum Beispiel von Unternehmen der
Abfallwirtschaft, der Landwirtschaft und der
Ernährungsindustrie.
Alle anfallenden organischen Abfälle werden zum
Gärprozess verwandt. Mittlerweile hat sich sogar ein
eigenständiger Produktionszweig entwickelt, in welchem
Pflanzen eigens für die Gewinnung von Biogas produziert werden.
Welche Anbieter Biogas anbieten, und ob jeder Verbraucher diese
Energieform nutzen kann, findet man in den Vergleichsrechnern im
Internet. In der Suchmaske wird als Suchbegriff –
Biogas Vergleich
– eingegeben, und schon werden entsprechende Ergebnisse
angezeigt. Mittels der Postleitzahl und der Verbrauchszahlen aus dem
letzten Jahr können individuelle Kostenvergleiche angestellt
werden. Mit den vorhandenen Verlinkungen fällt dann auch der
Wechsel des Anbieters nicht schwer.
Biogas ist neben seiner Eigenschaft als erneuerbare Energie auch eine
der umweltverträglichsten. Durch die ständige
Produktion von organischen Abfällen, der Landwirtschaft und
der Lebensmittelindustrie, stellt Biogas eine der versorgungssichersten
Energie dar. Biogas kann durch einfache Mittel regional gewonnen
werden. Lange Wege zum Verbraucher entfallen und Preisschwankungen
können dadurch leicht abgefedert werden.
In den Zeiten, in denen weniger Heizenergie benötigt wird,
kann die zur Herstellung benötigte Biomasse gespeichert
werden, und in den Zeiten höherer Nachfrage zum Einsatz
gebracht werden.
Im Rahmen der Produktion entstehen Gärungsgase, welche Motoren
antreiben, die Strom produzieren. Mit der dadurch bei den Motoren
entstehenden Abwärme kann die Versorgung mit Heizenergie
sichergestellt werden.
Ca. 30 Prozent der Energie aus Biomasse wird zur Stromerzeugung und ca.
60 Prozent zur Gewinnung von Heizenergie verwendet.
Aufgrund der speziell entwickelten Produktionsanlagen leistet Biogas
die besten CO2 – Bilanzen im
Ökostrom Vergleich zu anderen
Energiequellen.
Nachteilig bei Biogas kann die Geruchsbelästigung mit
Methangas bezeichnet werden. Ebenso so die derzeit noch sehr hohen
Investitionskosten.
Mit dem Beschluss der Bundesregierung mehr Energie aus erneuerbaren
Quellen in die Netze einzuspeisen, ist ein Schritt in die richtige
Richtung getan. Diesem Schritt müssen aber noch viele weitere
Schritte folgen.
Kernfusion als Alternative?
Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, wird von
der EU
eine weitere Massnahme der Stromerzeugung erprobt: Strom durch
kontrollierte Kernfusion, angeblich eine nahezu
unerschöpfliche
Energiequelle.
Weitere Aspekte
Neben der Gewinnung der Energie durch umweltschonende
Maßnahmen ist aber auch die Reduktion des Energieverbrauchs
eine entscheidende Rolle. Einiges kann durch technische
Maßnahmen erreicht werden.