Stromerzeugung als Schlüsseltechnologie für
den Umweltschutz
In der Stromerzeugung wird weltweit nach wie vor ein erheblicher Anteil
der fossilen Brennstoffe verwendet. Regenerative Energiequellen, die zu
einer erheblichen Reduktion der CO2-Emissionen führen, stehen
heute bereits zur Verfügung. Dazu gehören neben der
Solarenergie und der Windkraft auch die Geothermie sowie Biomasse- und
Wasserkraftwerke. Eine Übersicht über die
CO2-Emissionen der unterschiedlichen Technologien findet sich z.B.
unter
http://www.co2-emissionen-vergleichen.de/Stromerzeugung/CO2-Vergleich-Stromerzeugung.html
.
Eine flächendeckende Umstellung der Stromerzeugung
stößt aber derzeit noch auf Hindernisse, die
Gegenstand der aktuellen Forschung sind. Eine sehr gute
Übersicht über aktuelle Forschungsgebiete bietet
http://www.fvee.de/uebersicht/
. Exemplarisch sei das Problem der Grundlastfähigkeit
betrachtet. Dabei geht es um die Frage, ob eine sichere –im
Sinne von unterbrechungsfreie- Stromversorgung durch
ausschließlich regenerative Energiequellen sichergestellt
werden kann. Hier sind zwei Problem zu lösen: Erstens wird die
Stromerzeugung durch regenerative Energien dezentral erfolgen, d.h.
dass an die Stelle von Großkraftwerken eine Vielzahl
kleinerer Stromerzeuger treten wird. Zweitens müssen lokale
Schwankungen ausgeglichen werden, wenn z.B. bei einer Windkraftanlage
kein Wind weht. Diese beiden Problem setzen eine intelligente zentrale
Steuerung der dezentralen Stromerzeuger voraus.
Ebenso eine Möglichkeit zur Speicherung des Stroms.
Über ein interessantes Modellprojekt zur zentralen Steuerung
vieler regenerativer Stromquellen berichtet
http://www.kombikraftwerk.de/ . Dort wurden unterschiedliche Quellen zu
einem virtuellen Gesamtkraftwerk zusammengeschaltet, um
Leistungsschwankungen einzelner Komponenten zu kompensieren. Zum
Einsatz kamen dabei auch Prognosetechniken, die den lokalen
Energieverbrauch sowie die Wetterbedingungen vorausberechneten.
Schwierig gestaltet sich das Problem der Stromspeicherung.
Grundsätzlich steht mit Pumpkraftwerken eine vergleichsweise
einfache Lösung zur Verfügung. Dabei wird
überschüssiger Strom verwendet, um Wasser in einen
höher gelegenen See (oder ein künstliches Becken) zu
pumpen. Bei Bedarf strömt dieses Wasser durch Turbinen wieder
talwärts, wodurch die gespeicherte Energie wieder in Strom
umgewandelt wird. Problematisch ist, dass solche Speicher nicht in
ausreichender Menge zur Verfügung stehen.
Kernfusion als Alternative?
Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, wird von
der EU
eine weitere Massnahme der Stromerzeugung erprobt: Strom durch
kontrollierte Kernfusion, angeblich eine nahezu
unerschöpfliche
Energiequelle.
Weitere Aspekte
Neben der Gewinnung der Energie durch umweltschonende
Maßnahmen ist aber auch die Reduktion des Energieverbrauchs
eine entscheidende Rolle. Einiges kann durch technische
Maßnahmen erreicht werden.